Mittwoch, 18 September 2019
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Chronik

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2000

In diesem Jahr übernahm Kapellmeister Jan Steffen Bechtold die musikalische Leitung unseres Orchesters. Bechtold, der auch verschiedentlich als Chorleiter tätig ist, konnte sich durch eine lockere und sehr publikumsnahe Programmgestaltung bereits bei seinem 1. Neujahrskonzert die Herzen der Zuhörer erobern. Seine guten Beziehungen zu Salzburger Chören und zur Kirchenmusik ermöglichten dem EMV zunächst die Teilnahme am Chor- und Orchesterfestival "Cantus MM" in Salzburg und anverschiedenen kirchlichen Auftritten, wie etwa einer Messgestaltung in der Erlöserkirche in Bad Homburg und einem Hochamt, zelebriert vom Hr. Erzbischof Georg Eder im Salzburg Dom.

In administrativer Hinsicht konnte im Jahr 2002 eine seit Jahren laufende Sanierung unseres Vereinsheimes zumindest im Außenbereich erfolgreich abgeschlossen werden. Außerdem wurde im gleichen Jahr ein gut erhaltenes Vereinsfahrzeug angeschafft.

Musikalische Höhepunkte waren 2002 ein Gemeinschaftskonzert in der großen Aula der Universität Salzburg mit einer Gastkapelle aus Hamamatsu (Japan), die Aufführung der Cäcilienmesse von Charles Gounod im Salzburger Dom mit über 150 Mitwirkenden sowie die in Linz im Auftrag unseres Sponsors Fa. Roco musikalisch gestaltete und für "Licht ins Dunkel" gewidmete Roll-out-Feier der 100-sten Lokomotive der Reihe 1116. (Bilder und Texte unter "Unsere Kulturarbeit im Jahresablauf ist vielseitig")

Vielfach sind die Aufgaben, die unser Musikverein seit seiner Gründung im Jahr 1920 zu erfüllen hatte. Zahllose Kontakte zu in- und ausländischen Kapellen, die teilweise schon seit mehreren Jahrzehnten und über Generationen andauernd, beweisen es. Musik kennt keine Grenzen und Musik verbindet die Menschen.

Die Genugtuung, dass die Salzburger Eisenbahner einen Teil dazu beitragen können, ist der Lohn für alle, die sich in all den Jahren uneigennützig in den Dienst dieser guten Sache gestellt haben.

J/Ba u. P/G

Jahr 2003


Auf den Spuren von Olympia - Eisenbahner-Musikverein in Cortina d’Ampezzo: Zu 19 Klangkörpern gesellte sich der Eisenbahner-Musikverein zur 27-ten „Festa de ra Bandes“ in Cortona d’Ampezzo am letzten August-Wochenende 2003.
Samstagsabends gab es ein zweistündiges Konzert unseres Orchesters mit viel Publikum in der Muschel (Conchiglia) am Hauptplatz von Cortina d’Ampezzo.
Am Sonntag gab es einen großen Festumzug mit nahezu 800 Teilnehmern und viel Marschmusik. Es war ein toller Ausflug.
Vom im Mai unternahmen wir eine Reise nach Frankreich. Dort hatten wir gleich einen Auftritt bei der Marschparade im Disneyland Paris. Eisenbahner mit Micky Maus, Goofy
und Co!
Am nächsten Morgen ging es nach Rennes um der dortigen Eisenbahnermusik zum 100-jährigen Geburtstag zu gratulieren.
Der Höhepunkt war der Gottesdienst in der Kathedrale von Rennes.
Einen wunderschöner Abschluss der Reise war der Besuch der Abtei und des Museums von Mont-Saint-Michel.
Der Eisenbahner-Musikverein hatte die Ehre in diesen Jahr im Rahmen des Abschlusses der 6-tägigen „Mid Europe“ 2003 in Schladming, einem anerkannten internationalen Festival der Blasmusik, die „Linzer Messe“ von Werner Brüggemann aufzuführen.

2004

Neuer Kapellmeister für den EMV Salzburg
Ab dem 19.01.2004 war die Kapellmeisterstelle bei uns unbesetzt. So konnten wir mit Igor Oder einen neuen Mann finden, der alle musikalischen und menschliche Voraussetzung hatte. Igor kam von der bayrischen Seite zu uns. Er war Musiklehrer im Musikum Oberndorf und Bergheim sowie Leiter der Musikschule Berchtesgadener Land.
Bis zum Jahr 2002 war er auch Solo-Trompeter der Bad Reichenhaller Philharmonie. Es hätte uns nichts Besseres passieren können, als einen solchen Musikprofi zu bekommen.
Ab nun ging es mit dem Eisenbahner-Musikverein Salzburg stets bergauf.
In diesem Jahr ging unser Orchester auf große Reise nach Japan. Am 08.08.2004 machten wir uns auf den Weg zum Gegenbesuch nach Japan.
Ein abendliches gemeinsames Konzert mit der Stadtkapelle Hamamatsu spielten wir in der vollbesetzten Act City Hall in Hamamatsu. Das japanische Publikum war begeistert
von unserer Musik und wir waren von der tollen Akustik angetan.
Wir waren auch eingeladen bei der Blumenausstellung „Pacific-Flora“ ein Konzert zu geben. Die unerträgliche Hitze machte uns zu schaffen, so dass wir gleich zu leichter Sommerkleidung wechselten.
In Japan erlebten wir eine Gastfreundschaft, die bei uns nicht üblich und für unsere Begriffe kaum vorstellbar ist. Wir besuchten dann noch die Fabriken von Kawai (Klavier) und Yamaha (Musikinstrumente) und konnten uns ein Bild von der Arbeitswelt in Japan machen.
Der Höhepunkt war eine Fahrt mit den Shinghansen.
Zum Abschluss ging es nach Tokio, wo wir im 23. Stock der Jugendherberge wohnten und die Stadt von ganz oben sahen. Auch ein Rundgang um den Kaiserpalast und Kaiserpark könnten wir machen. Danach gab es ein Menü bei McDonald’s.

Mit vielen Geschenken und auch grünen Tee traten wir am 19.08.2004 unsere Heimreise nach Salzburg an.
Die Musiker des Eisenbahner-Musikvereines Salzburg können von einer überaus eindrucksvollen und erfolgreichen Konzertreise berichten, bei der sie Salzburg und die Kultur der Eisenbahner bestens vertreten haben.

2005

Ein gelungener Auftakt mit den neuen Kapellmeister Igor Oder war das Neujahrskonzert 2005 im Kongresshaus Salzburg. Es war eines der schönsten und besten Neujahrskonzerte, die der EMV Salzburg bisher gespielt hat. In diesem Konzert wurde auch eine Spendenaktion für „Nachbar in Not - Flutkatastrophe in Südostasien“ durchgeführt. Die Spendensumme von € 2.563,10 könnten wir dem ORF überweisen.

Unsere beiden Marketenderinnen Simone und Astrid stellten sich der Wahl zur „Miss Marketenderin“ in Uttendorf. Auch wenn sie nicht gewonnen haben, so sind sie für uns die Besten! Frei nach dem olympischen Motto: Dabei sein ist alles!
Nun ging es für unsere Musikerinnen und Musiker zum 2. Fußballcup der Salzburger Blasmusiken in Koppl. Unser Wunderteam mit Kapitän Reini erreicht den sensationellen zweiten Platz und damit als Gewinn eine neue Klarinette!
Die Landeswertung in Wals wurde als nächstes Ziel angestrebt. Dort wurde ein „sehr guter Erfolg“ in der Gruppe C (88,52 Punkte) erreicht. Mit dem Pflichtstück „Die Posaunen von Jericho“ (Gottfried Veit) und als Selbstwahlstück „Enjoy the Music“ (Thomas Doss) konnte das Orchester die Jury überzeugen.

2006

Im Jahr 2006 jährte sich die Tradition unseres Neujahrskonzertes zum fünfzigsten Mal! Igor Oder, seit 2004 Kapellmeister des EMV, stellte in diesem Jahr daher besonders hohe
Ansprüche an die Musikerinnen und Musiker. Im Programm standen Stücke wie „Montana Fanfare“, „Ouvertüre zur Operette Pique Dame“, der „Nachtschwärmer-Walzer“ oder der
2. Satz des Klavierkonzertes von Mozart. Nach der Pause wurde es moderner im Programm.
Mit Melodien aus dem Musical „Mozart“, von Bryan Adams und aus „Star Wars“ könnte man das Publikum begeistern. Ein gelungener Auftakt zum Jahresbeginn 2006!
Im Februar wurden die Dreharbeiten für unsere CD- und DVD-Produktion „Salzburger Eisenbahner-Weihnacht“ abgeschlossen.
Nach fünf Drehtagen, meist bei herrlichem Sonnenschein und bester Schneelage, konnte am Samstag vor dem Schloss Leopoldskron unser Blechbläserquartett und in der Schlosskapelle das Flötenquartett abgedreht werden. Nun begannen die Arbeiten im Schneideraum, wo Bilder und Musik zu einem Ganzen verschmolzen wird.
Märchenmusical „FREUDE“ ein toller Erfolg.

Das Märchen-Musical „Freude“ bereitete dem begeisterten Publikum bei den Aufführungen im Kurhaus Berchtesgaden genau dieses Gefühl. Die Blaskapelle Maria Gern, der Eisenbahner-Musikverein Salzburg und die Musikschule Berchtesgadener Land hatten das Musical zur Aufführung gebracht. Igor Oder und Franz Kurz hatte die Gesamtleitung. Der große Einsatz hatte sich gelohnt und Freude“ wurde ein voller Erfolg.
Im Mai war es wieder mal soweit. Der EMV ging auf Reisen. Der Familienausflug führte uns diesmal in die Heimat unserer Vizekapellmeisterin Erika nach Sopron (Ungarn). Bei einem Weinfest spielten wir zwei Konzerte. Es war ein schöner Ausflug wo wir wieder viele musikalische Freunde kennen gelernt haben.
17. November 2006, ein Traum wird wahr! Wir konnten unsere CD und DVD „Salzburger Eisenbahner-Weihnacht“ der Öffentlichkeit präsentieren. Diese Veranstaltung fand in der Itzlinger Kirche statt. Unter den Gästen befand sich auch Prof. Hermann Regner, welcher einige Stücke eigens für dieses Projekt komponiert und arrangiert hat.

2007

Ein Start ins neue Jahr wie man sich’s als Musiker nur wünschen kann. Zum ersten Mal in der nun schon 51-jährigen Geschichte des Neujahrskonzertes wurde bei der Besucherzahl die Grenze von 1 000 überschritten. Es wurde wieder feinstens musiziert und es gab zum Schluss Standing Ovations.
Bei diesem Konzert konnte sich das Schlagzeug-Register über ein neu angekauftes kombiniertes Schlagzeug freuen. Für die Aktion „Licht ins Dunkle“ konnte ein Betrag von € 6 500,- dem ORF überreicht werden.
Im Juli geht es an einem Sonntag früh morgens mit dem Autobus Richtung München. Das Orchester darf einen Gottesdienst zum Patrozinium der Pfarrei St. Margaret mitgestalten.
Die Messe „Missa Brevis“ von Jacob de Haan wurde gemeinsam mit dem Krichenchor der Pfarrei aufgeführt. Eine Besonderheit war, dass zur Gabenvorbereitung auf ausdrücklichen Wunsch Kirchenpfleger der Marsch „Regimentsgruß“ erklang.
Marschmusik in der Kirche – auch zu Gottes Ehr!
Im September fand unser erstes EMV Sommerfest statt. Ein Verein macht in der Stadt ein Fest und alle kommen vorbei. Eltern, die Ihre Kinder beim Blockflötenkonzert freudig unterstützen, die SATO-Oldies mit ihrem Glenn-Miller-Sound, die Eisenbahner-Musikanten, die ihre böhmische Blasmusik aufführten und auch die Prellbock-Musi, die zum Weißwurst-Frühschoppen aufspielte, waren dabei. In allem ein tolles gelungenes Fest’l!
Danach begannen schon die Proben fürs Neujahrskonzert 2000. Erstmals in der Vereinsgeschichte fuhr unser Orchester zu einem Probenwochenende nach Mallnitz.
Unser Obmann-Stellvertreter Ernst hat dieses Wochenende in seiner Kärntner Heimat organisiert. Fleißige Referenten und ein Stundenplan, der den Musikern alles abverlangte, waren beste Voraussetzungen, dass dieses Vorhaben ein Erfolg wurde. Beeindruckt waren alle Musikerinnen und Musiker, welche Niveausteigerung innerhalb dieser kurzen, aber dafür sehr intensiver Probenarbeit, möglich war. So blieb sogar noch etwas Zeit um nach der Probenarbeit die Mallnitzer Dorfdisco zu besuchen.

2008

Wie jeder Verein sind auch wir verpflichtet einmal im Jahr eine Jahreshauptversammlung abzuhalten. In dieser Versammlung gab es einige Veränderungen im Bereich Obmänner und Kapellmeister. So wurde Ernst Bründler neben seiner Tätigkeit als 2. Obmann-Stellvertreter nun auch Musikerobmann und als neue Kapellmeister-Stellvertreterin wurde Conny Reichholf von den Musikern gewählt. Mag. Erika Szavuly legte ihren Kapellmeister-Stellvertreter zurück und auch Obmann-Stellvertreter Gottfried Hutter stellt sein Amt zur Verfügung. 
Im April dieses Jahres konnten wir einen neuen Sponsor ausfindig machen. Durch unseren Funktionär Karl Kenneth Robert, der zwar vom Wasser, aber zum Glück vom Bier keine Angst hat, kam es zu einem Gespräch mit dem „Bierversilberer“ Karl-Heinz Neumann der Brauerei Schönram. Kurze Zeit später erfolgte die Unterschrift von Brauereichef Alfred Oberlindober und unser Musikverein hatte den vierten Hauptsponsor unter Vertrag.
Bei der „Nacht der Museen“ gab der Eisenbahner-Musikverein ein Konzert im Lokschuppen Freilassing. Neben den historischen Lokomotiven waren die fünfzig Musiker in ihren Uniformen nicht nur ein hörbarer, sondern auch ein visueller Genuss.
Der Eisenbahner-Musikverein Salzburg wurde von der Trachtenkapelle Mallnitz eingeladen, beim 80-Jahr-Jubiläum mitzuwirken. Beim Sternmarsch waren wir die erste Kapelle und so konnten wir den Einmarsch der anderen Gastkapellen gut mitverfolgen.
Danach mussten wir den Festplatz schnell verlassen, denn ein sturmartiger Regen zog auf und im Laufschritt ging es zum Tauernsaal, wo wir einen Dämmerschoppen spielten. Nach uns spielten die jungen Mölltaler zum Tanz auf und weit nach Mitternacht entschlossen sich noch viele von uns, noch nicht ins Bett zu gehen, sondern steuerten die Dorfdisco „Ankogel“ an. Einstimmiger Tenor dieses Ausfluges: Es war super und alle die nicht mitfahren konnten, haben sicher was versäumt!
Im September durften wir auf Einladung der Volkskultur der Stadt Salzburg das Erntedankfest im Dom musikalisch gestalten. Mit einer Chorgemeinschaft aus Oberösterreich wurde eine tolle Messe gefeiert, welche von den Gottesdienstbesuchern mit langem Applaus belohnt wurde. Danach wurde mit den Eisenbahner-Musikanten im Stieglkeller gemütlich gefeiert.

2009

Mit Jubel, Trubel, Heiterkeit ging es ins Jahr 2009. Eine vereinsinterne Faschingsgaudi bei der DJ Palony mit viel Musik aus den 70er- und 80ziger-Jahren für eine ausgelassene Stimmung sorgte. Die Narren ließen ihre liebste Jahreszeit hochleben. Ob Zwerge, Cowboys oder Hochwürden, alle wurden mit einer „borarisch-guaden“ Brettljaus’n und frisch gezapftem Bier verwöhnt. Die Nacht war zu kurz!
Wir spielen und singen für die „Schmetterlingskinder“ in der Stiftskirche St. Peter in Salzburg. Gemeinsam mit dem Kirchenchor St. Margaret aus München unter der Leitung von Karl-Heinz Vater, wurde das Konzert ein großer Erfolg. Am Ende des Benefizkonzertes wurde dem Botschafter der Schmetterlingskinder, Herrn Matthias Haas, ein Spendenerlös von € 1 864.- überreicht.

30. österreichisches Blasmusikfest in Wien.
Es war wieder so weit, dass der Bezirksverband der Musikkapellen der Stadt Salzburg an der Reihe war, drei Kapellen zu diesem Fest zu entsenden. Auch uns wurde die Ehre zuteil, Salzburg bei diesem Fest in Wien zu vertreten. Angeführt von Bezirksstabführer Gerhard Kofler konnte der Marschblock Salzburg, bestehend aus der Postmusik und unserem Orchester, von 9 teilnehmenden Bundesländern den 5. Platz erreichen. Ein toller Erfolg für uns.
Der Rückweg unserer Wien-Reise führte uns nach Unterretzbach zum Weingut Schleinzer, dem Elternhaus unsere Flötistin Susanne. Nachdem wir alle Weine durchgekostet haben, ging es heim nach Salzburg. Eine Reise von der man was erzählen kann!
Der „Kaiser“ kam persönlich!
Das 100-jährige Jubiläum der Tauernbahn und die Fertigstellung des zweigleisigen Ausbaus waren Anlass ein Fest zu feiern. Unser Orchester war mit seiner historischen Uniformen ein willkommener Partner um dieses Fest musikalisch zu gestalten. Mit dem Rail-Jet ging es von Salzburg zum Bahnhof Spital-Millstättersee, wo uns der „Kaiser“ mit seiner Bürgergarde persönlich begrüßte. Danach ging es mit einer Tfz. 1020 und Schlierenwagen den Berg hinauf nach Mallnitz, wo wir nach dem Einmarsch ein Konzert gaben. Unser Kapellmeister hatte wieder das richtige Programm zur Auswahl, dass das Publikum sehr begeisterte. Der „Kaiser“ bedanke sich mit den Worten: „Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut!“

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